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Festivalbeiträge Medienstarter

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Among Us - Der Film

Entstanden in Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Leipzig
Niklas, Vadim, Julian, Iva, Marlo, Jesper, Ben, Anouk, 11 – 17 Jahre, Leipzig

Das in letzter Zeit aufgekommene Interesse an dem Computerspiel “Among Us” schlug sich bei einem dreitägigen Filmworkshop der Medienwerkstatt Leipzig in diesem Beitrag nieder. Beim Spielen des Videospiels wird die Gruppe in die Welt desselben gezogen und muss nun dort persönlich ums Überleben kämpfen.

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Was bedeutet euch euer Projekt?

Marlo: Das Projekt hab ich mit mein besten Freund Jesper gemacht und wir hatten sehr viel Spaß. Wenn ich groß bin will ich Schauspieler werden und ich probiere mich vorzubereiten.

Niklas: Es ist für mich mein erstes Filmprojekt mit so vielen Menschen gewesen. Es war immer eine angenehme Atmosphäre und wir waren vor allem im letzten und voeletztem Tag viel beschäftigt alles fertig zu bekommen. Man hat sich untereinander sehr gut verstanden auch wenn es Altersunterschied gab.

Julian: Erfahrungsaustausch mit Teilnehmer (andere Sichtweisen)

Was würdet ihr mit dem Preisgeld machen?

Marlo: Mit dem Preisgeld würde ich gerne ein weiteres Filmprojekt machen.

Niklas: Ich weiß jetzt nicht konkret ob das an uns jeden einzelnen gerichtet war oder an die Medienwerkstatt. Aber wenn es für uns wäre, würde ich auf meine erste eigene Kamera sparen.

Julian: Ich würde das Preisgeld in Equipment für mein Hobby investieren.

Warum habt ihr euch dazu entschieden, einen Film zu machen und nicht etwas anderes zu eurem Thema?

Marlo: Fast alle wollten ein Kurzfilm machen weil es viel Spaß macht und es mehr zu tun gibt als bei einem Hörspiel.

Niklas: Ich glaube es war von Anfang an klar, dass wir ein Spiel oder ein Film nachreisen wollen und dabei die Charaktere spielen. Quasi wie Jumanji dabei war der Plan auch das wir in das Spiel „hereingezogen“ werden. Es gab verschiedene Ideen welches Spiel man nehmen möchte was es noch Extra geben soll usw.. Ich glaube Schlussendlich kam Sebastian auf die Idee Among Us als Spiel zu nehmen, weil wir schon viele benötigte Requisiten hatten.

Julian: Die Idee für einen Film, war der Grund diesen Workshop zu machen.

Das mit dem Käfig

Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Jugendfilmcamp Arendsee
Antonia, Cosima, Janic, Janis, Jonathan, Karl, Lia, Marie, Matheo, Nina, Paul, Richard, 13 – 16 Jahre, Leipzig

Die Montage verschieder alltäglicher zwischenmenschlicher Situationen und Konflikte von Jugendlichen entstand in Folge eines persönlichen Gruppengesprächs, in dem die Teilnehmenden ihre aktuelle Gefühlssituation auch in Bezug auf die Coronazeit geteilt haben. Beengt, eingesperrt, aussichtslos, ausgeliefert fühle man sich in bestimmten Konfliktsituationen, ebenso wie in einem Käfig.

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Bild: Janic Habedank

Was bedeutet euch euer Projekt?

Das Thema ist eine eigene Idee der Jugendlichen und in Teamarbeit entstanden. Es war allen Beteiligten wichtig, die eigenen Probleme und privaten Gefühle während dem Lockdown/Eingesperrt sein zu reflektieren und auf alltägliche Situationen, in denen man „gefangen“ ist auszuweiten (soziales Miteinander/Gefangensein in bestimmten „Räumen“) Den Beteiligten war es wichtig, den Zuschauer an ihren privaten Gefühlen und Gedanken teilhaben zu lassen, andere aufmerksam zu machen.

Warum habt ihr euch dazu entschieden, einen Film zu drehen und nicht etwas anderes zu eurem Thema?

Alle Beteiligten sind filmbegeistert – auf unterschiedliche Weise (z.B. Kamera/Technik/Schauspiel/Regie) – und haben das Jugendfilmcamp Arendsee für eine Woche besucht. Daher ist es ein Film geworden – also absolutes Teamwork!

Was würdet ihr mit dem Preisgeld machen?

Den Gewinn würden sich alle aufteilen und in das nächste Filmcamp im Sommer 2022 investieren. Viele aus dem Team haben sich schon für 2022 wieder verabredet, um wieder gemeinsam als Team kreativ zu sein.

Die Rettung

Entstanden in Zusammenarbeit mit Fantasia-Dresden e.V.
Alisa, 10 Jahre, Dresden

Ins Wasser fallen ist gar nicht so schlimm, wenn es jemanden gibt, der dich rettet. Story, Figuren und Animation hat Alisa ganz alleine in ihrer Freizeit gemacht. Rolf Birn von Fantasia Dresden hat sie in diesem halbjährigen Prozess begleitet.

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Interview mit Alisa

Wie bist du auf die Idee zu deinem Film gekommen?

Meine erste Erfahrung war der Film mit selbst aufgezeichneten und ausgeschnittenen Papierfiguren. Ich wollte danach was Neues probieren und hatte dann ganz viel Knete zur Verfügung. Ich habe angefangen und plötzlich dann den blauen Ring gebastelt. Zuerst dachte ich, dass es eine Geschichte über den Donut wird. Dann fiel mir aber die Idee mit dem Rettungsring ein und so ist mein Film „Die Rettung“ entstanden.

Der Brief

Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Jugendfilmcamp Arendsee.

Oscar, Selina, Emilia, Dagna, Zlata, Dominik Bijan, Benita, Amin, Hanna, Daria, Judith, alle 18 Jahre, Schwarzenberg

Die Thematisierung eines diktatorischen Regimes ist nicht nur mit einer dystopischen Erzählung gleichzusetzen, liegen solche Zeiten auch in unserer deutschen Vergangenheit. Der Film zeigt dabei Personen, die verschiedene Rollen im “selektiven System” einnehmen, ob Opfer, gleichgültige Sekretärin, Zweifler oder Rebell, und sich jede für sich der Konsequenzen ihres Handelns bewusst werden müssen.

Triggerwarnung: Suizid

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Was bedeutet euch euer Projekt?

“Der Brief” ist unser erstes Filmprojekt, und gleichzeitig aber auch viel mehr als das. Dahinter steckt nämlich nicht nur das erste eigene Drehbuch, die eigene Teamzusammenstellung, Locationgestaltung, kreative Umsetzungen, Organisation und intensive Beschäftigung mit Film und Cinematographie, sondern auch eine Woche voller Arbeit, kreativem Input, interessanten Menschen, so mancher Verzweiflung und dann doch wieder Erfolgserlebnissen. “Der Brief” ist, neben der Geschichte, die der Film selbst erzählt, vor allem dadurch geprägt, dass das gesamte Team sein Bestes gegeben und unermüdlich auf eine bestmögliche “Perfektion” hingearbeitet hat. Es ist ein wirkliches Herzensprojekt.

Was würdet ihr mit dem Preisgeld machen?

Das Preisgeld würden wir gern dem Jugendfilmcamp spenden, welches uns bei jedem einzelnen Schritt sehr unterstützt hat, damit auch zukünftig jungen Menschen die Möglichkeit geboten wird, sich mal in einem ganz persönlichen Klein – Hollywood auzuprobieren.

Warum habt ihr euch dazu entschieden, einen Film zu drehen und nicht etwas anderes zu eurem Thema?

Der Film enstand im Rahmen des Jugendfilmcamp Arendsee, das die Möglichkeit einer vollständig eigenen Projektidee bietet, von der ersten Idee bis hin zum letzten Feinschnitt. In die Welt des Films abzutauchen allein war schon für jeden von uns eine tolle Erfahrung. Hinzu kommt, dass die Geschichte als Film vermittelt ihre Moral und Intention sehr nah an den Zuschauer heranbringt und somit eine Auseinandersetzung mit dem Thema einfordert. Diese Dystopie zu einer alternativen Realtität werden zu lassen war unglaublich spannend und erzielt in der fertigen Form hoffentlich den gewüschten Effekt.

Sauerkraut

Entstanden in Zusammenarbeit mit der Hörfunk- und Projektwerkstatt Leipzig e.V.
Mathilda, Anna, Helene, Rose, Nicola, Julius, Erik, 10 – 14 Jahre, Leipzig

Das lustige Hörspiel hört auf den Namen “Sauerkraut”, “weil er witzig klingt und nicht zu viel über die Geschichte aussagt”, so die Jugendlichen. Bei der Produktion hat ihnen Ralf von der Hörspielwerkstatt geholfen.

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Was bedeutet euch euer Projekt?

Viel 🙂

Warum habt ihr euch dazu entschieden, ein Hörspiel zu machen und nicht etwas anderes zu eurem Thema?

Wir haben ein Hörspiel gemacht, weil es ein Angebot von HuP war. Es hat viel Spass gemacht.

Wozu gibt es Flügel

Entstanden in Zusammenarbeit mit Fantasia-Dresden e.V.
Elena und Paula, 7 und 10 Jahre, Dresden

Alle haben eine eigene Antwort auf diese Frage. In ihrem Trickfilm zeigen Elena und Paula ihre. Herr Birn hat sie dabei beraten, ansonsten haben sie aber von Story, Figuren und Animation bis zum Geräuschemachen alles selber gemacht.

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Was bedeutet euch euer Projekt?

Paula: In meinem Film geht es um einen Engel, der von einer Wolke fällt . Er versucht auf verschiedene Arten wieder auf die Wolke zu kommen. Aber dann bemerkt er dass er auch ohne Hilfe zum Ziel kommt. Es zeigt, dass man auch Dinge alleine schaffen kann.

Warum habt ihr euch für einen Film entschieden?

Paula: Mein Film ist in einem Trickfilmkurs in den Sommerferien entstanden. Es war das erste Mal, das ich einen Film gemacht habe.

Was würdet ihr mit dem Preisgeld machen?

Paula: Weiß ich noch nicht genau. Vielleicht würde ich das Geld sparen, damit ich mir ein Smartphone kaufen kann.
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