Unsere Band bei der Preisverleihung: Baru

Sailors of the City

Kleinstädte sind häufig Sammelbecken von Sehnsüchten; Ortschaften mit fruchtbarem Nährboden für juvenile Wunschträume von Rebellion und Abenteuer, wie es sie in eben jenen Kleinstädten nun mal nicht zu erleben gibt. Erst Recht nicht, wenn sie im Südosten der Republik liegen. Und schon gar nicht in Werdau. 

Werdau, das liegt im sächsischen Landkreis Zwickau. Direkt an der Pleiße. Am Rande des Westerzgebirges. Nahe des Landschaftsschutzgebietes Werdauer-Greizer Wald. Genau dort also, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen. Und in eben jenem Werdau haben die Sehnsüchte, Wunschträume und Auflehnungsgedanken vor zwei Jahren die Band Baru entstehen lassen.

Seit März 2011 spielen Baru nun zusammen, die sich bei der Namensgebung ihrer Band vom französischen Künstler Hervé Barulea, genannt Baru, haben inspirieren lassen. „Außerdem bedeutet das Wort ‚Baru’ im Indonesischen ‚neu’, und das hat einfach gepasst.“ Schließlich ist es genau dieser Ansatz des Neuen, Frischen und Unverbrauchten, der den Sound von Baru ausmacht und ihrem Debütalbum „Sailors Of The City“ diese ganz spezielle Note verleiht, wie sie nur in der Abgeschiedenheit und Autarkie solcher vermeintlichen Kulturwüsten wie Werdau entsteht.

Baru verbinden den Drang, unbedingt nach draußen zu wollen, mit dem unverhohlenen Bezug zur eigenen Herkunft; sie spannen das Gefühl von Fernweh auf markante Melodiebögen, mit Hilfe derer sie ihre musikalischen Pfeile direkt in die Herzen ihrer Zuhörerschaft schießen; Pfeile, die zwar mitten ins Schwarze treffen, deren Enden aber dennoch unverkennbar und felsenfest verankert sind in der Muttererde ihrer westsächsischen Provinz.

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