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Festivalbeiträge Medienmacher

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Aquarium oder Was gerade noch gefehlt hat

Henri, Peter, Jonathan, Clemens, Kriemhild, Philipp, Ramona, Taina, Marie, Paul, Simeon, Jahre, 19 – 59 Jahre, Dresden

Dieser Kurzfilm entstand mit der Frage nach dem Warum. Gezeigt werden die absurden Züge, die jedermanns Alltag immer mal wieder annimmt und die unfreiwillige Komik, die nicht selten mit Situationen einhergeht, in denen Menschen sich ihrer selbst allzu sicher sind.

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Was bedeutet euch euer Projekt?

Von A bis Z: Ambition – Bunte Truppe – Crew endlich wieder zusammen – Dankbarkeit – Energie – Faszination Film – genug Kaffee – Haare raufen – intensiv – jede:r mit voller Kraft – kreuz und quer – lustige Outtakes – mit Abstand – natürlich gab’s Pizza – offen für Neues – Planen ist (nicht) alles – quietschendes Parkett – Rat und Tat – schweißtreibend – Tanzen am Set – undefiniert – Vorfreude – wenig Schlaf – x-ter Take – yippie – zahllose Unterstützung

Warum habt ihr euch dazu entschieden, einen Film zu machen und nicht etwas anderes zu eurem Thema?

Für das Medium Film begeistere ich mich schon lange. Daher war früh klar, dass auch zu diesem Thema ein Film entstehen würde. Mich fasziniert vor allem, wie vielfältig und vielschichtig Geschichten in audiovisueller Form erzählt werden können. Besonders spannend finde ich dabei immer auch das Spiel mit den vermeintlichen Grenzen und den Erwartungen an das Medium.

Was würdet ihr mit dem Preisgeld machen?

Der Abschluss eines Projektes ist der Beginn eines neuen. Da schon wieder einige neue Ideen heranreifen, wäre das Preisgeld eine tolle Möglichkeit, die Umsetzung dieser Konzepte zu finanzieren.

ChicLEIPZIG - Who Are You?

Konrad, 17 Jahre, Leipzig

In diesem Kurzfilm wird die Stadt Leipzig ehrlich, intuitiv und kompakt abgebildet. Momentaufnahmen aus verschiedenen Perspektiven der Stadt dienen sowohl als Liebeserklärung für Leipzig als auch als Hommage an die Kunst der Architektur. Dabei soll das Gesamtwerk dem Publikum die Frage nach dem wahren Ich stellen, denn „jeder Leipziger lebt nicht nur als Ich, sondern auch als Teil der Stadt.“ – Konrad

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Warum genau ein Kurzfilm?

Ich habe meine Idee als Film umgesetzt, weil es mein Medium der Wahl ist. Ich mag es, Zuschauer durch eine Komposition aus Bildern und Musik auf eine visuelle Reise mitzunehmen. Ich mag die Persönlichkeit und Unmittelbarkeit, mit der man durch Filme seine Ideen mit der Welt teilen kann.

Was würde ich mit dem Preisgeld machen?

Das Preisgeld wäre eine große Unterstützung für das Angehen des Führerscheins. Aber auch für die Finanzierung von Filmequipment würde ich es sehr gerne nutzen.

Was bedeutet mir das Projekt?

Der Film ist das größte Projekt, was ich bisher umgesetzt habe, und das Konzept dafür ist ziemlich lange in mir gereift, bis ich mich gewagt habe, es umzusetzen. Ich habe die Ruhe und Zeit, die das letzte Jahr mit sich gebracht hat, damit nutzen können, mich mit meiner Stadt, meiner Heimat und damit auch mit mir selbst auseinanderzusetzen. Ich habe meine Inspiration dafür aus unterschiedlichsten Richtungen gewonnen, aus Musik, Malerei, anderen Filmen, Literatur, Fotographie, der Historie Leipzigs und auch aus meinen eigenen Erfahrungen. Ich wünsche mir, dass der Film wiederum eine Inspiration für andere sein kann.

Endless Pain

Natalie, Nicos, 23 –  25 Jahre, Bannewitz

Der Kurzfilm schildert die Leidensgeschichte von Julie – eine US-Amerikanerin mit Endometriose. Die Medienmachenden nahmen Kontakt zu ihr auf und animierten nach Julie´s Erzählungen eine packende Dokumentation mit starken Emotionen, die ihrer Geschichte auf bildlicher Ebene gerecht werden soll.

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Was bedeutet euch euer Projekt?

Uns bedeutet es vor allem viel, dass wir ein Thema an so viele Menschen herantragen konnten, von dem die Meisten wohl noch nie etwas gehört haben. Vielleicht fühlen sich dadurch ein paar Personen mit ähnlichen Leidensgeschichten mehr gehört als zuvor.

Warum habt ihr euch dazu entschieden, einen Kurzfilm zu drehen und nicht etwas anderes zu eurem Thema?

Der Ansatz eines Kurzfilms war zum einen sehr pragmatisch, da dieses Projekt im Studium am Bereich Animation umgesetzt wurde. Andererseits hat eine Animation aber auch von Anfang an perfekt gepasst, da Julies Worte so emotional gesprochen waren, dass uns die Untermalung mit Bildmaterial leicht fiel und Freude bereitete.

Was würdet ihr mit dem Preisgeld machen?

Wir planen im Moment, aus einem Projekt unseres Studiums heraus gemeinsam ein Unternehmen zu gründen. Das Preisgeld wäre eine äußerst hilfreiche Starthilfe für dieses riesige Unterfangen!

Going South

Katja, 25 Jahre, Leipzig

Das Projekt „Going South“ entwickelte sich im Rahmen einer Hochschularbeit und stellt ein Spiel über den vermeintlichen Untergang der Menschheit dar – aus Sicht eines Vogels, dem Bienenfresser. Für diesen sind auf einmal Lärmbelästigung, Pestizide oder Bienensterben kein Thema mehr. So bringt das Spiel Spieler:innen in einen Zwiespalt.

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Was bedeutet dir dein Projekt?

Das ist eine schwierige Frage, weil da so viele Dinge zusammenkommen. Zum einen hat es natürlich den Anstoß dafür gegeben, dass ich mich in den ersten beiden Wochen des Projekts mit dem Vogelzug des Bienenfressers beschäftigt habe und mir noch einmal bewusst wurde, in wie vielfältiger Art und Weise wir Menschen unsere Umwelt beeinflussen. Diese Botschaft möchte ich in dem Spiel nach außen tragen –aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf eine spielerische Art und Weise. Mir selbst hat das Projekt zudem geholfen, mit der Corona-Situation klarzukommen und den ständigen Wechsel von guten und schlechten Neuigkeiten besser zu verarbeiten, indem ich diese fast schon absurd überspitze Geschichte kreierthabe. Das Projekt ist aber auch mit Erinnerungenan ein tolles Semester mit inspirierenden Menschen verbunden –an die Kommiliton*innen und Projektbetreuer*innen, die halfen das Spiel zu dem zu machen, was es jetzt ist und wie wir gemeinsam versuchten das Beste aus der digitalen Lehre herauszuholen.

Warum hast du dich entschieden, ein Spiel zu machen und nicht etwas anderes zu deinem Thema?

Ein Spiel bedeutet für mich: Teilnehmen am Geschehen. Als wir plötzlich gezwungen waren, so viel Zeit zuhause zu verbringen, habe ich wesentlich mehr audiovisuelle Inhalte konsumiert. Und es waren fantastische Filme und Podcasts darunter, doch durch die schiere Masse fiel es mir immer schwerer, mich in die Handlung einzufühlen. Bei Computerspielen ging es mir anders, weil ich das Gefühl hatte, am Geschehen teilnehmen zu können. Zudem hatte ich schon seit Beginn meines Studiums den Wunsch, in einem der größeren Projekteein weiteres Computerspiel zu entwerfen und umzusetzen. Deshalb fiel die Wahl auf ein Spiel.

Was würdest du mit dem Preisgeld machen?

Das Preisgeld würde ich gern für mein aktuelles Semesterprojekt zum Thema Escape Rooms in Verbindung mit Bildung nutzen. So wäre mein Team in der Lage, interessantere Spielelemente einzubinden und hochwertigere Technik zu benutzen und das entstehende Escape Spiel immersiver zu gestalten. Sollte am Ende etwas übrig bleiben, würde ich mir gern Unterstützung für die Weiterarbeit an „Going South“ holen –vor allem im Bereich Sound, in dem ich mich selbst nicht so sicher fühle, aber auch in der Grafik und Recherche, da die kommenden Kapitel in diesen Bereichen wesentlich zeitintensiver konzeptioniert sind.

KAELTE

Jonas, Anton, Carl, Marian, 22 – 24 Jahre, Mittweida

Der Kurzfilm handelt von tiefen Beziehungen. Aus einer zunächst unscheinbaren Begegnung entwickelt sich eine innige Beziehung, die allerdings nach und nach schwächer, kälter und blasser wird, bis man sich am Ende völlig fremd ist.

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Q&A mit Marian und Jonas asymmtry

Wie feministisch ist ``Dirty Dancing``?

Charlotte, 19 Jahre, Leipzig

In der Radiosendung wird der Kultfilm „Dirty Dancing“ näher betrachtet. Dabei werden viele tiefe Themen sichtbar, die der Film anspricht, aber kaum von den Rezipierenden wahrgenommen werden. Außerdem werden feministische Aspekte als auch Klassenunterschiede genauer unter die Lupe genommen.

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Was bedeutet dir dein Projekt?

Das Thema Dirty Dancing hat eine große Bedeutung für mich, da ich viele Erinnerungen mit diesem Film verbinde. 2018/19 habe ich für ein Jahr in einer Gastfamilie in den USA gelebt, was eine wirklich tolle Erfahrung war. Dort habe ich den Film zusammen mit meiner Gastmutter Mishel mehrmals angeschaut, wodurch ich mich immer mehr für den Film begeistern konnte. Deswegen habe ich eine Radiosendung zu diesem Thema produziert. Nachdem ich mich viel mit der Thematik auseinandergesetzt habe, denke ich, dass sich auch andere Menschen für feministische Hintergründe im Film interessieren. Für diese Menschen ist die Radiosendung gedacht. In der Sendung konnte ich alles, was ich zu sagen habe, kreativ umsetzen, was mir wirklich großen Spaß gemacht hat. Ich stehe hinter meiner Radiosendung und freue mich, wenn sich andere Menschen durch die Radiosendung mit der Handlung des Films und den Charakteren auseinandersetzen. Für mich war es ein sehr spannender Prozess, mich mit der Bedeutung des Films zu beschäftigen und das möchte ich gerne mit anderen Leuten teilen.

Was würdest du mit dem Preisgeld machen?

Nach zwei Jahren ist meine Zeit bei den Radioglowgirls leider vorbei. Die Nachmittage mit den anderen Mädchen waren wunderschön und ich bin wirklich froh, dass wir zusammen Radio gemacht haben. Deswegen würde ich die Hälfte von dem Preisgeld an die Hörfunk und Projektwerkstatt Leipzig spenden. Im Sommer bin ich mit der Schule fertig geworden und bin nun vor wenigen Wochen von zu Hause ausgezogen. In meinem neuen WG Zimmer konnte ich bisher noch nicht alles fertig einrichten, dafür würde ich die andere Hälfte des Preisgeldes verwenden.

Warum hast du dich entschieden, einen Audiobeitrag zu machen und nicht etwas anderes zu deinem Thema?

Für mich ist Sprache eine Art kreativ zu werden. Ich schreibe gerne Texte, die ich später für eine Sendung einspreche. Außerdem kann man in einem Audiobeitrag durch die Stimme sehr gut an Zuhörer:innen vermitteln, was man ausdrücken möchte. Man kann Interviewpartner:innen persönlich zu Wort kommen lassen, was bei meinem Thema sehr wichtig war, um verschiedene Meinungen einbringen zu können. Als Mitglied der Radioglowgirls macht es mir total viel Spaß Radiosendungen zu produzieren. Und natürlich habe ich mich sehr gefreut, den Dirty Dancing Soundtrack in die Radiosendung einzubauen, das ist einfach richtige GuteLauneMusik.
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